Mobile Tierheilpraxis 
Stefanie Schich


 

 

    

Was ist Lasertherapie?

 

Lasertherapie ist ein moderner Therapieansatz, bei dem die Heilkraft des Lichts in potenzierter Form genutzt wird. Das Licht heilen kann, ist seit Jahrtausenden bekannt. Aber wir wissen noch nicht lange, welche Anteile des Lichtspektrums Heilung fördert und welche ihr schaden können. Moderne Therapielaser bündeln ausschließlich die für Heilungsprozesse effektivsten Anteile des natürlichen Lichts. Da bei dieser Potenzierung natürlich auch die Energie, die die Strahlen transportieren, stärker wird, erfolgt sie nur bis zu einem Grad, der dem Körper nicht schaden kann.

Bei chirurgischen Lasern, den "Lichtskapellen", geht es im Gegensatz dazu um den punktgenauen Einsatz hoher, das Gewebe gezielt schädigender Energie. Hier wird die Intensität, die Hitze gebraucht.

Therapielaser dagegen sind "kalte" Laser.

 

Wie wirkt die Lasertherpie?

 

Auch wenn die funktionellen Erklärungsmodelle zur Wirkungsweise des Lasers noch keineswegs vollständig sind, kennen wir doch zumindest viele seiner wichtigsten Wirkprinzipien. Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge stimuliert physiologische Prozesse auf Zellebene, auch Photobiostimulation genannt. Vielfach nachgewiesen ist der Anstieg der ATP-Synthese und damit der für die Zelle verfügbaren Energie, von der sämtliche Mechanismen des Stoffwechsels abhängen. Einzelne beispielhafte Mechanismen, die in Folge aktiviert und gefördert werden und Beispiele für Krankheiten, bei denen diese Mechanismen eine entscheidende Rolle für den Heilungsverlauf spielen, sind hier zusammengestellt:

 

Die direkt sichtbare bzw. fühlbare Wirkung auf der Körperebene kann man in vier Hauptkategorien einteilen:

 

1. Entzündungshemmung und Abschwellung

2. Analgesie und Schmerzreduktion

3. Geweberegeneration

4. Zirkulationsverbesserung

 

 

Wo wird die Lasertherapie in der Tiermedizin eingesetzt?

 

Da Lasertherapie alle wichtigen physiologischen Heilmechanismen stimuliert, ist sie bei unzähligen Krankheiten einsetzbar. Und in der Tat: In der Humanmedizin findet man sie heute in fast allen Sparten - in der Traumatologie und Chirurgie, in der Orthopädie und Sportmedizin, in der Neurologie, der Inneren Medizin, der HNO-Heilkunde und der Zahnmedizin u.a.

Das Anwendungsspektrum in der Tierheilkunde ist vergleichbar breit gefächert. Hier wird der Laser am häufigsten bei Krankheiten des Bewegungsapparates, zur Wundheilung und bei Hautproblemen herangezogen - und zwar direkt lokal am Problemort mit Hilfe einer Flächendusche, deren Strahlung größere Haut-, Muskel- oder Gelenkareale versorgt.

Hier eine kleine Auswahl der wichtigsten Anwendungsziele für den Laser in der Tierheilpraxis:

 

Indikationsbeispiele für die Laseranwendung bei Tieren:

 

Hund/Katze

- Orthopädische Erkrankungen

- Schmerztherapie

- Narbenentstörung (besonders: Kastrationsnarben)

- Hauterkrankungen (Hot Spots und Leckekzeme, parasitäre Hauterkrankung 

  Allergien u.a.)

- Atemwegserkrakungen

- Magen- und Darmerkrankungen

- Stoffwechsel und Entgiftung

 

Pferd

- Orthopädische Erkrankungen

- Schmerztherapie

- Narbenentstörung (auch Kastrationsnarben)

- Hauterkrankungen

- Atemwegs-, Magen- und Darmerkrankungen

- Gefäßerkrankungen

- Stoffwechsel und Entgiftung

Vor der ersten Laserbehandlung wird eine Allgemeinuntersuchung durchgeführt die anteilig zum Stundenlohn (15,-€ / 15 Minuten) angerechnet wird, zzgl. die Kosten der Lasertherapie

 


 

 

 

 

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Laserbehandlung für Nine
© Stefanie Schich aus Lindlar
Powertwin 21 Laserdusche